A

Active Directory
Verzeichnisdienst des Servers. Der Systemadministrator organisiert hier die Ressourcen, Rechteverwaltung und Nutzer des Netzwerkes.

Alben
Individuelle Zusammenstellungen von Dokumenten aus einem oder mehreren Archiven. In Bildverwaltungssystemen auch oft in Anlehnung an traditionelle Verarbeitung von analogen Bildern und Dias als "Leuchtkasten/Lightbox" bezeichnet.

Asset
Zu deutsch "Vermögenswert". Bezeichnet eine Investition, die zum dauerhaften Werterhalt geschützt und gepflegt werden muss. "Asset Management" wird im deutschen Gebrauch eher für "Immobilienverwaltung" eingesetzt, während sich "Digital Asset Management" mit dem Werterhalt von digitalen Dateien wie Bildern, Videos oder abgeschlossenen Publikationen im PDF-Format beschäftigt. Siehe DAM.

Archiv
Als "Archiv" wird die Kategorisierung der Dateien in FotoWare-Systemen bezeichnet. Archive werden in "Ordner-Strukturen" organisiert - unabhängig von der tatsächlichen Ablage der Dateien auf dem Server.

Archiv-Überwachung
Bei Veränderung eines Archives können automatische Vorgänge gestartet werden. So kann z.B. der Index Manager hinzugefügte oder modifizierte Dateien sofort indizieren und so die Suchfunktionen immer aktuell halten oder die Color Factory bei Upload einer Datei in ein definiertes Archiv automatisch die Eingänge farboptimieren und weiterverteilen.

B

Batchverarbeitung / Stapelverarbeitung
In FotoStation können "Aktionen" wie zuschneiden, skalieren und transferieren von Bilddaten konfiguriert werden. Diese können zu einer Abfolge zusammengestellt und dann auf eine Bildauswahl angewendet werden. So generiert FotoStation z.B. pixelgenau zugeschnittene Bilder für die Verwendung in Content-Management-Systemen (Webseiten) oder druckt Ihre Auswahlen in vollständig anpassbaren Druckmustern aus.

C

Caption
Textliche Beschreibung des Bildinhaltes. Bildlegende / Bildunterschrift. Auch Objektbeschreibung genannt. 

Creative Commons (CC)
Ist eine gemeinnützige Organisation, die Kreativen, die ihre Werke mit anderen teilen möchten, Lizenzverträge zur Nutzung zur Verfügung stellt. In diesen Lizenzverträgen ist geregelt, unter welchen Bedingungen die lizensierten Bilder, Videos und auch Musikstücke eingesetzt, verändert und weitergegeben werden dürfen. Creative Commonce Lizenzen liegen auch in deutscher Sprache vor!
de.creativecommons.org

Crop and Drop
Erweitert den normalen "Drag and Drop"-Vorgang, bei dem normalerweise das gesamte Bild an ein anderes Programm übergeben wird (drop), um eine Bildausschnitt-Funktion (crop).

D

DAM
Steht für Digital Asset Management. Digital Assets ("Digitales Vermögen") wie Grafiken, Bilder und Office-Dokumente sind wertvolle und unverzichtbare Elemente der internen Organisation sowie gelenkter Aktivitäten fast aller Unternehmen und Institutionen. DAM-Systeme helfen dabei, diese Dokumente zu verwalten, zu verbreiten und letztlich effektiv einzusetzen.

Data-Mining
Ist im Sinne der FotoStation das Finden von gemeinsamen Mustern und das anschließende Zusammenstellen der Daten zu einer Übersicht. Dabei werden alle den Bildern hinzugefügten Metadaten einbezogen. So kann z.B. eine Liste der Begriffe eines bestimmten Feldes als Grundlage einer "Wortliste" dienen oder eine Übersicht nach Erstellungsdatum erstellt werden.

Drag and Drop
"Ziehen und Ablegen", Verschieben von Dateien oder Übergeben an andere Programme indem sie mit der Maus angeklickt, gezogen und einfach am neuen Ablageort bzw. Programm wieder losgelassen werden.

Drill down queries
Suchabfragen, bei denen das Suchergebnis durch schrittweise Einschränkung anhand definierter Filter verbessert wird.

E

Exif
Steht für "Exchangeable Image File Format". Exif-Daten werden direkt von der Kamera in den Header der Dateien geschrieben. Sie enthalten Aufnahmeparameter wie, Datum / Uhrzeit, Brennweite, Belichtungszeit, Blendeneinstellung u.v.m.

F

Fragmentierung
Dateien werden bei der Übertragung und Speicherung in Datenblöcke aufgeteilt. Diese werden auf dem Speichermedium abgelegt. Durch Löschung von vorhandenen Datenblöcken und Speicherung neuer Dateien, kann es zu einem Fragmentierungsgrad eines Speichermediums kommen, der den Zugriff verlangsamt und neue Datenablage erschwert. Um diesem abzuhelfen oder vorzubeugen, werden im Zuge der Wartung Defragmentierungsroutinen gestartet.

FTP
Abkürzung von "File Transfer Protocol". Protokoll zur digitalen Datenübertragung. Netzwerkprotokoll zur Dateiübertragung zwischen Servern und Clients.

FWP Protokoll
Per FWP Protokoll (FotoWare-Protokoll, http-ähnlich) werden Thumbnails und Vorschaubilder übertragen und den Clients zur Verfügung gestellt. Zudem wird darüber die Suche, das Data-Mining und das Schreiben von Metadaten-Aktualisierungen abgewickelt. Durch Konfiguration des Index Manager Servers kann bei bestimmten Aktionen auch der Download von Dateien via FWP Protokoll eingebunden werden.

H

HiRes
Auch Hires und Hi-Res genannt, ist die Abkürzung für High Resolution (Hohe Auflösung). Beschreibt in einem DAM-System eine hinsichtlich des Datenvolumens sehr große Datei, die auch für qualitativ hochwertigen Druck verwendet werden kann.

HTTP
Abkürzung von "Hypertext Transfer Protocol". Protokoll zur digitalen Datenübertragung. Hauptsächliche Nutzung ist die Auslieferung von Websites im Internet.

I

Indexdienst
Dienstprogramm zu Erfassung definierter Datenbestände (Dateiformat, Dateiablage) in einem Index zur schnellen Beantwortung von Suchabfragen.

IPTC
Wird als Kurzform von "IPTC-NAA-Standard" genutzt. Ein vom "International Press Telecommunications Council" und der Newspaper Association of America (NAA) gemeinsam entwickelter Standard für die Speicherung vom bildbeschreibenden Informationen ("Metadaten") direkt in Bilddateien.

M

Media Assets
Der Begriff "Media Assets" bezeichnet multimediale Dateien wie Bilder, digitale Dokumente, Grafiken, Audio und Video sowie PDF.

Metadaten
Metadaten sind Daten zur Beschreibung anderer Daten, im Falle der Bildverwaltung also "bildbeschreibenden Informationen". Dies sind:

  • automatisch erzeugte Informationen zu den Daten selbst
    wie Erstellungsdatum, Kamera, Dateiformat, Auflösung, ggf. Geo-Daten ...
  • manuell hinzugefügte Informationen zum Bildinhalt
    wie Schlagworte, textliche Bildbeschreibung (z.B. zur Nutzung als Bildunterschrift), Copyright, Aufnahmeort, ...

O

On-Demand
"Auf Anforderung" oder auch "auf Abruf". Ein definierter Prozess wird im Moment der Anforderung gestartet. In einem DAM-System wird z.B. eine Version eines Bildes für die Verwendung in einem anderen Programm auf Abruf generiert und übergeben.

Overdraft Lizenz
Sondervereinbarung zur Lizenznutzung: Ermöglicht z.B. bei Hardware-Ausfall die Aktivierung von mehr Lizenzen, als ursprünglich erworben wurden.

P

PLUS Coalition
"Picture Licensing Universal System". Die PLUS Coalition ist eine internationale Non-Profit-Organisation mit dem Ziel der Vereinfachung und Erleichterung der Kommunikation und Verwaltung von Bildrechten.
www.useplus.com

Q

Quicktext
Ansicht mit Darstellung von Thumbnails einer Bildauswahl. Die Metadatenfelder werden in einer Auswahlliste angeboten und Änderungen oder Ergänzungen können auf ein oder mehrere Bilder gleichzeitig angewendet werden.

R

Redundanz Lizenz
Zweite Lizenz zur Nutzung der Software auf einem Ersatzsystem, das im Falle des Ausfalls des produktiven Systems schnell zum Einsatz kommen muss. Der Betrieb der Software ist nur auf einem der beiden Systeme in produktiver Form möglich.

Re-Hosts
Übertragen einer hostgebundenen Lizenz auf einen anderen Server/Computer.

S

Single-Sign-On
kurz SSO. Ein Nutzer kann mit einer einmaligen Anmeldung (Authentifizierung) auf mehrere Rechner und Dienste zugreifen ohne das ein weiterer Login notwendig wird.

Skalieren
Der Begriff leitet sich vom italienischen "scalae" (Treppe) ab und wird heute in vielen unterschiedlichen Zusammenhängen genutzt. Im wesentlichen bedeutet er Größenveränderung, so werden z.B. Bilder größer oder kleiner skaliert. In der Informatik beschreibt die "Skalierbarkeit" das Verhältnis zwischen der Steigerung der Anforderungen zu den benötigten zusätzlichen Ressourcen zur Erfüllung.

SMA
Abkürzung für "Software-Maintenance-Agreement". Auch als Softwarepflegevertrag bekannt. Geregelt werden in dieser "Vereinbarung zur Software-Wartung" z.B. Updates und Upgrades.

SMTP
Abkürzung von "Simple Mail Transfer Protocol". Protokoll zum Austausch von E-Mails in Netzwerken.

Staging System
Separates System für Entwicklung, Fehleranalyse und Tests von geplanten Anpassungen/Updates. Das Staging System sollte dem produktiven System in Soft- und Hardware möglichst nahe kommen, um eine optimale Test-Umgebung zu schaffen.

Synonyme
Unterschiedliche Wörter mit gleicher Bedeutung. Beispiel: Bei einer Suche nach "Apfelsine" wird automatisch auch "Orange" in die Trefferliste aufgenommen.

T

Taxonomie
Hierarchische Struktur zur Klassifikation. Im Digital Asset Management meist im Zusammenhang mit Keyword-Vergabe angewandt, bezeichnet Taxonomie einen "Schlagwortbaum". Wird ein untergeordnetes Schlagwort einem Metadaten-Feld zugewiesen, bringt es automatisch die übergeordneten Begriffe mit und diese werden ebenfalls im Asset hinterlegt.

Terminal Server
Zentraler Server, der Daten und Anwendungen einem Netzwerk von Endgeräten (Arbeitsplätzen) zur Verfügung stellt.

Thumbnails
"Daumennagel"-große Vorschaubilder für einen schnellen Überblick über Bildmaterial und andere Assets.

U

Unions
Ausdruck für in einem FotoWare-System zusammengefasste Archive/Indexe.

W

Wasserzeichen
Wasserzeichen dienen in einem FotoWare-System dem Schutz vor unberechtigter Nutzung von Bildern. Diese können z.B. sichtbar in Vorschaubilder platziert werden, um eine Eigentümerkennzeichnung vorzunehmen oder auch den Verwendungszweck als "Muster" o.Ä. zu signalisieren.

X

XMP
XMP (Abkürzung für "Extensible Metadata Platform") ist ein Standard um Metadaten, wie. z.B. Aufnahmeort oder verwendete Kamera, in das Bild einzubetten. Ein XMP Schema ist ein Set von beschreibenden Informationen eines bestimmten Datentyps. Gewöhnlich enthält ein XMP Schema Eigenschaften, die für besondere Typen von Dokumenten oder für bestimmte Stufen eines Workflows wichtig sind. Ein XMP Schema wird durch seine "XML Namespace URI" identifiziert.

Der Gebrauch von Namespaces dient zur Vermeidung von Konflikten zwischen Eigenschaften in verschiedenen Schemen, die denselben Namen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben. Z. B. könnten zwei unabhängig entworfene Schemen einen "Creator" haben:

  • die Person, die die Datei erstellt hat
  • die Anwendung, die zur Erstellung verwendet wurde.